Wie Sie Menschen mit ihren Geschichten wirklich erreichen

 

Wenn ich Sie jetzt fragen würde, welche Geschichten Sie in letzter Zeit berührt und zum Nachdenken gebracht haben, was würde Sie mir sagen? Vermutlich etwas, dass Sie emotional erreicht hat. Wenn Sie jetzt an ihre eben gedachte Geschichten denken, werden Sie bemerken, dass unterschiedliche Faktoren dafür verantwortlich waren, dass Sie sich Geschichten gemerkt haben und letztendlich damit bestimmte Gefühle verbinden.

Im Laufe meiner beruflichen Stationen, in vielen Projekten und in unterschiedlichen Branchen habe ich einen Ansatz gefunden – fünf Perspektiven – die von zentraler Bedeutung zur Strategieentwicklung und Positionierung sind. Entstanden ist das Egger-Prinzip des Storytellings: Erinnerungen, Gefühle, Gedächtnis, Emotionen, Relevanz. Diese Perspektiven sind für Präsentationen online und offline einsetzbar und Sie ersparen Sie damit sich mit Sicherheit den einen oder anderen Euro an Marketingkosten. Weil Storytelling mehr ist, als schöne Geschichte zu erzählen.

 

Erinnerungen

Erinnerungen sind das Salz in der Suppe für jede gute Story. Warum? Weil es das Ziel sein sollte, dass wir uns an Geschichten erinnern. Stellen Sie sich selbst die Frage, an welche Geschichte Sie sich nicht mehr erinnern? Geschichten können gut an Erinnerungen andocken. Mit Erinnerungen arbeiten. Es gibt unzählige Dinge, die wie alle gleich hatten. Eine Kindheit, Erfolge, Scheitern. Können Sie sich noch erinnern an?

 

Gefühle

Warum haben Sie sich das letzte Mal so richtig gefreut? Waren schockiert? Sich so richtig geärgert? Dahinter stecken vielleicht Momente oder Ereignisse. Welche Gefühle haben nun ihre Kunden oder Mitarbeiter? Über was haben Sie sich gefreut? Waren positiv oder negativ erstaunt?

 

Gedächtnis

Unternehmen wollen mit Ihren Produkten im Gedächtnis bleiben. Geschichten ermöglichen es, im Gehirn an den richtigen Stellen die passenden Reaktionen auszulösen. An das Gedächtnis wollen wohl alle Marketer andocken. Was wir nämlich nicht wissen, können wir auch nicht kaufen. Wenn wir kein Vertrauen in eine Sache haben, können wir ihr nicht folgen. Wenn nicht genügend Aufmerksamkeit erzeugt wurde, wird es im Gedächtnis wieder schnell in eine „Kannst-Du-Vergessen“ Lade verschwinden.

 

Emotionen

Bewundern Sie ihre Kunden? Welche Emotionen erzeugen Sie mit ihren Produkten, Dienstleistungen, Ressourcen und Lösungen? Emotionen sind die Schalthebel, um Geschichten ins Gedächtnis zu lassen.

 

Relevanz

Gute Geschichten erreichen Sie, weil Sie damit etwas verbinden können. Eine Geschichte sollte daher immer im Kontakt zur Zielgruppe stehen. Sie soll die passenden Menschen erreichen. Am besten ein Problem, welches gelöst werden kann. Geschichten müssen daher ein Ziel haben. Um Menschen zum Nachdenken und Mitmachen anzuregen. Einen Kauf besser vorzubereiten. Ideal, um eine Nacht vor einem Store zu übernachten, ohne genau zu wissen, ob das neue Produkt überhaupt die Kälte im Schlafsack wert war.

 

Es gilt in Stories Hürden zu nehmen und Schurken und Helden einzubauen. Der Unterschied zwischen guten und schlechten Geschichten, die Aufmerksamkeit erregen, sind einfach und gleichzeitig gedanklich intensiv: Es ist die Struktur, der Aufbau und die Zielsetzung. Wenn etwas bereits seit Tausenden Jahren funktioniert und in Studien belegt ist, warum setzten wir sie so wenig ein, Geschichten?

Sie wollen mehr dazu erfahren, wie Sie ihre Bewerber, Mitarbeiter und Kunden zu Helden machen? In einem Vortrag oder Inhouse-Seminar? Dann kontaktieren Sie mich.

 

Hinterlassen Sie mir gerne einen Kommentar und Erfahrungen.

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