Warum der ständige Blick in die Zukunft blenden kann

Zunächst müssen wir einen einheitlichen Nenner für den Begriff Digitalisierung bestimmen. Damit Sie und ich vom gleichen Nenner ausgehen. Dieser geht meines Erachtens weit über seine Wurzeln, vom Analogen hin zum Digitalen, hinaus. Digitalisierung wird sehr häufig mit der digitalen Transformation, einer Veränderung mit gesellschaftlichen Rahmenbedingungen gleich gesetzt. Für mich bedeutet Digitalisierung ein Umdenken von bestehenden Lösungen. Diese können beispielweise im Bereich Kundenbeziehungen und Marketing, in der Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen, dem entwickeln von neuen Geschäftsmodellen und Wertschöpfungsketten, dem Ablauf von Prozessen im Unternehmen oder, was sehr häufig zwar nicht direkt mit der Digitalisierung verbunden wird, jedoch meiner Intuition nach einer der Schlüsselfaktoren ist, der Veränderung bei der Unternehmenskultur und der Organisationsentwicklung. Gerade, wenn es um Employer Branding und HR geht, ist die Digitalisierung nicht mehr wegzudenken.

 

Die Zukunft ist nicht morgen, sie ist schon da

In vielen Artikeln findet die Zukunft bereits statt. Wie wir leben wollen. Was in 20 Jahren normal sein wird. Wieso die Digitalisierung nicht aufzuhalten ist. Zukunftsforschung und Weissagungen sind beliebter denn je. Dabei brauchen wir nicht in die Zukunft zu schauen, sondern sollten uns heute damit beschäftigen, was schon alles an neuen Technologien und Chancen im Rahmen der Digitalisierung vorhanden ist. Und wo Licht ist, ist auch Schatten. Wir sollten darüber nachdenken, was passieren würde, wenn wir bei Entscheidungen noch länger zuwarten. Welche Risiken und möglichen Verluste, in finanzieller und humaner Hinsicht, damit verbunden sind. Tauchen sie nicht ein in eine Welt der Zukunft, sondern handeln sie heute.

 

Der Mensch steht noch immer vor der Digitalisierung

Es gibt viele Beiträge mit Bezug zur Digitalisierung, die Angst schüren. Aber nur teilweise zu Recht. Technologien wie Chatbots und Co. machen den Menschen in vielen Arbeitsbereichen überflüssig. Ja, es werden Arbeitsplätze nicht nur gefährdet sein, sondern sie sind weg. Abgeschafft, abgebaut. Diese Angst ist normal, jedoch werden wir uns, wie in diesem anderen Zeitalter auch, denken Sie an die Eisenbahn und Pferdekutschen, an die neuen Gegebenheiten anpassen. Denken Sie daher heute darüber nach, was sich in Zukunft verändern könnte und ob es sie beruflich betreffen wird. Bilden sie sich fort. Lesen sie Artikel über Trends und heutige Chancen, die die Digitalisierung mit sich bringt. Vor 20 Jahren hätte sich auch kaum jemand vorstellen können, dass sie gerade diesen Artikel lesen. Sie können mir auch einfach mit dem Klick auf diesen Link Kontakt – ErfolgsZeiten eine Nachricht schreiben. In Sekunden. Dennoch sind Sie es, keine Maschine, kein Algorithmus, der dies tun würde.

 

Einfach nur Chancen?

Um es gleich vorwegzunehmen. Es sind viele Chancen. Beginnen wir mit einem Schlagwort: Alter. Wie alt sind sie, wenn ich fragen darf? Okay, diese Frage stellt man weniger, jedoch sind Generation Z und 50+ gerade im Bereich Employer Branding in vielen Unternehmen ein wichtiges Thema. Bei vielen Firmen wird erst darüber nachgedacht, andere haben die Zeichen der Zeit bereits verstanden, wie Mitarbeitende gefunden werden können. Digitalisierung sei Dank.

Andere Schlagwörter wären Digital Leadership, Mobile Working, virtuelle Teams, Homeoffice oder ein weiterer großer Bereich wie die Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitenden. Dabei geht es nicht nur um die Angebote zur Weiterbildung, sondern was und wie es angeboten wird. Webinare, Podcasts, Blogartikel wie dieser hier und andere Möglichkeiten machen es möglich, Informationen vorab zu erhalten und in Präsenzeinheiten eine Vertiefung zu erhalten. Digitalisierung bedeutet nicht sofort, teure Investitionen tätigen zu müssen, sondern den Willen zum Verlassen der Komfortzone.

 

Die aktuelle Lage seit dem März 2020 hat zudem noch mehr dazu beigetragen, Digitalisierung zu nutzen. Dabei blicken viele, um den Titel des Artikel aufzugreifen, stetig in die Zukunft, ohne im Jetzt die Chancen von Heute bereits sinnvoll zu nutzen. Hinterlassen Sie mir gerne einen Kommentar.

 

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