Drei Gründe, warum Employer Branding Ansätze scheitern

Employer Branding, das Buzz-Word der letzten Jahre für die Konstruktion einer Arbeitgebermarke wird für Unternehmen immer bedeutsamer. Immer mehr Menschen werden in größeren Unternehmen als Employer Branding Verantwortliche eingestellt, wodurch sich völlig neue Betätigungsfelder heraus entwickeln. Meine eigenen Angebote sind dabei nicht ausgenommen. Dabei fällt mir allerdings immer öfter auf, dass viele Employer Branding Ansätze scheitern. Nicht, weil es bereits am Wort Branding liegen könnte, welches nicht gerade passen ist – wer will schon einen Stempel aufgedrückt bekommen – jedoch eine allgemeine Gültigkeit im Sprachgebrauch erfahren hat.

 

Wir machen das. Nebenbei.

Betreiben Sie bereits Employer Branding in ihrem Unternehmen? Ja, sagte mir eine Stimme am anderen Ende des Telefons. Wir haben da jemanden, der sich darum kümmert. Wer, fragte ich. Eine Kollegin aus der HR-Abteilung macht das nebenbei. Ah, nebenbei, sagte ich darauf. Mal Hand aus Herz. Haben sie Dinge umsetzen können, wenn sie diese mal so nebenbei gemacht haben? Solche Antworten höre ich öfter. Gut, könnten sie jetzt denken, besser nebenbei als gar nicht. Ich sage dann darauf meist, Thomas Edison hat ja auch nicht nebenbei die Glühbirne erfunden. Employer Branding ist ein Prozess. Eine Markenbindung und Findung. Es geht um Sinnhaftigkeit, Sinngebung, Entwicklung von Menschen und vieles mehr. Nebenbei ein paar Postings auf Facebook und ein hipstes Stock-Foto für die Stellenausschreibung zu verwenden, hat nichts mit Employer Branding zu tun.

 

Employer Branding Kampagnen

Viele Unternehmen verschönern ihre Außensicht mit Employer Branding Kampagnen. Fast wie im Marketing, nur mit ideal aussehenden Menschen ausgestattete Bilder und Fotos, die möglichen Bewerbern und Bewerberinnen gezeigt werden. Auf Plakaten, in Postings und anderen Formaten und Formaten. Und dann noch mit einem Hashtag versehen. Hübsch anzusehen. Employer Branding Kampagnen sind allerdings all zu oft wie es Forest Gump sagte, wie eine Schachtel Pralinen. Man weiß nie, was man bekommt.

 

Der Bewerbungsprozess

Gehen wir einmal davon aus, ich wäre ein Bewerber für ihr Unternehmen. Ihre Kampagne hat mich überzeugt. Ich entschließe mich, mich bei ihnen zu bewerben. Spätestens jetzt verlieren unglaublich viele Kampagnen ihre Bedeutung. Ein Bewerberportal. E-Mail Antworten, die auf sich warten lassen und viele andere Berührungspunkte legen ein Minenfeld für Bewerber offen. Dabei spielt der Bewerberprozess eine entscheidende Rolle für eine Arbeitgebermarke. Nehmen wir an, ich habe mich durch das Bewerberportal gequält und erhalte ein Vorstellungsgespräch. Warte zufällig zu Mittag im Besucherraum, der direkt neben der Kaffeemaschine steht. Was würde ich dann von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen hören? Über ihre Arbeit? Ihren Chef? Ihre Kunden?

 

Welche Werte, Identität und Image vertreten sie nach Außen und in ihrer internen Kommunikation? Employer Branding ist die Sicht- und Nutzbarmachung einer Arbeitgebermarke. Dahinter steckt ein klares Motiv und individuelle Versprechen für Bewerber und Mitarbeiter. Was verspricht ihr Unternehmen? Und was hält es wirklich?

 

Die Arbeitgebermarke ist mit einer Münze zu vergleichen. Die eine Seite spiegelt die Außensicht des Unternehmens wider und die andere Seite zeigt die Innensicht und interne Kommunikation. Meine Leistungen fokussieren sich auf die Rändelung, um ihre Marke zu formen und zu begleiten. Wir finden und erarbeiten gemeinsam ihre Arbeitgebermarke, indem wir systemisch mittels definierten Standards zusammen mit Verantwortlichen eine Roadmap erstellen. Schritt für Schritt nähern wir uns dabei alles drei Seiten ihrer Employer-Brand-Münze. Hier geht es zu meinen Angeboten. Kontaktieren Sie mich unter office@erfolgszeiten.at oder rufen sie an unter +43 6502288742.

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