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Wenn Humor auf Geschichten trifft, Im Interview mit Dr. Roman F. Szeliga über Storytelling und Humor

Man trifft ihn auf der Bühne, man sieht ihn im TV als Experten. Er ist ein Mann mit Herz, ein Mann mit Humor: Dr. Roman F. Szeliga. Top-Speaker mit vielen Auszeichnungen , Facharzt für Innere Medizin, also ein richtiger Herr Doktor, Geschäftsführer der Kommunikationsagentur “Happy&Ness” und Mitbegründer des Vereins „CliniClowns“ (Ärzte des Lachens). Lieber Roman. Hallo. Vielen Dank für deine wertvolle Zeit. Storytelling und Humor. Zwei Themen, die du lebst und liebst.

 

Wie kam der Humor in dein Leben? Hat er dich gefunden oder du ihn?

Sehr gute Frage. Ich glaube, wir haben uns gefunden. Ich war in der Schule immer einer, der ein bisschen verrückt war, der eine kreative Ader hatte. Der natürlich immer in die erste Reihe gegangen ist, wenn Klassensprecher-, oder Schulsprecherwahlen anstanden. Die Bühne habe ich damals schon gesucht. Ich war wohl ein ziemlicher Lausbub und habe die eine oder andere Disziplinarkonferenz über mich ergehen lassen dürfen. Und trotzdem ist doch etwas aus mir geworden, Das ist auch die Botschaft, die ich jedem Menschen mitgeben möchte. Man muss in der Schule nicht immer Leistung bringen, sondern ich glaube, dass auch andere Dinge zählen. Ein kleiner Sidestep: Ich finde es zum Beispiel sehr schade, dass in der Schule selten die positiven Sachen bewertet werden. Die roten Kreuze, die roten Striche, finden sich meistens unter den Fehlern und nie unter den hunderten und tausenden Sachen, die man richtig gemacht hat.

Ich habe meine Eltern relativ früh verloren. Ich war gerade am Anfang meines Studiums und hatte damals noch einen minderjährigen Bruder. Es war damals eine ziemlich harte Zeit für mich. Zu dieser Zeit habe ich einerseits erkannt, was wirklich wahre Freunde sind und auf der anderen Seite auch, dass mir der Humor dabei sehr viel hilft, schwierige Zeiten zu überstehen, sie zu meistern und Energie zu schaffen. Der Humor war für mich immer ein Begleiter meines Lebens. Und alles von einer positiven und heiteren Seite zu sehen, hat mein Leben sehr geprägt. Er hat das aus mir gemacht, was ich jetzt bin.

 

Wo war dann der ausschlaggebende Punkt, Humor als Thema in dein Leben zu lassen?

Das frühe Ableben meiner Eltern und dann das Erwachsenen werden, hat dem Humor einen riesengroßen Stellenwert gegeben. Auf der anderen Seite kommt hierbei sicherlich mein Zugang zu den CliniClowns hinzu, wo in meinem Beruf als junger Mediziner gesehen habe, wie wichtig die Kraft des Humors bei sterbenskranken Menschen ist. Noch dazu, wenn es um Kinder geht. Humor hat in diesen Menschen noch viel Energie freigesetzt. Lachen tut nicht nur Kindern gut, sondern auch dem ganzen Umfeld. Den Ärzten, den Schwestern, den Verwandten, den Eltern. Es wäre schade, diese irrsinnige Kraft des Humors nicht zu nützen. Daher habe ich den Humor sukzessive bei meiner normalen ärztliche Tätigkeit eingesetzt. Ich begann, mit den Patienten auch abseits der Visite positiv motivierenden Smalltalk mit Humor zu führen. Meine Kollegen, auch in schwierigen Situationen und Diensten, mit Humor zu unterstützen und aufzuheitern, ohne die Seriosität zu verlieren. Es ist ein wichtiger Faktor für mich, dass Humor nie ein Ersatz für Kompetenz ist. Humor ist kein Ventil, um sich bei irgendjemanden abzureagieren, sondern ein Krafttool, ein Doping für die Seele. Für dieses Doping muss ich nicht krank sein, um diesen Humor zu genießen. Humor soll im Berufs- und Privatleben einen Platz finden und bekommen. Dieser Grundgedanke war die Motivation, mich intensiv mit diesem Thema mit großer Begeisterung zu beschäftigen und immer tiefer einzutauchen in diesen ansteckenden, motivierenden und gesunden Humor.

 

Wie viel Mut gehört eigentlich dazu, damals wie heute humorvoll zu sein?

Ich glaube, dass es auf jeden Fall Mut braucht. Diesen Mut zum Humor versuche ich in meinen Trainings und Vorträgen allen Menschen mitzugeben. Viele sind es nicht mehr gewohnt, humorvoll durch das Leben zu gehen. Mehr noch: Wer humorvoll in unserer Zeit ist, ist schon beinahe ein Außenseiter. Viele Menschen treffen sich, um gemeinsam zu jammern, aber immer weniger, um gemeinsam Spaß zu haben. Und dagegen will ich durch meine Mission ankämpfen. Dazu ein Beispiel aus dem Alltag. Ich genieße es immer, wenn ich bei irgendwelchen „Jammerzirkeln“, etwa bei Netzwerkveranstaltungen dazukomme. Wenn dann Anwesende fragen, ob es mir auch nicht gut geht und was das Geschäft so macht. Dann antworte ich immer und voller Begeisterung, dass es mir wirklich sehr gut geht. Und diese Einstellung lasse ich mir auch von keinem nehmen.

Ja, es braucht manchmal Mut, neue Terrains zu betreten, sprich Humor dort einzusetzen, wo man ihn am wenigsten erwartet. Weil er dort auch am stärksten wirken kann. Sei es in Vorstandssitzungen, oder im Bildungssystem. Humorvolle Lehrer beispielsweise, die auch gute didaktische Unterrichtsmethoden besitzen, sind beliebt und auch erfolgreich darin, Humor in der Kommunikation einzusetzen. Ein weiteres Beispiel sind Werbungen, die mit einem humorvollen Plot versehen sind. Der darin enthaltende Humor verstärkt die Botschaften und die Wirkung der Inhalte. Humor und Mut sind eine spannende Verbindung, vor allem für Menschen, die schon lange nicht mehr den Spaß in ihre Herzen gelassen haben. Deshalb setze ich in meinen Workshops am Beginn kleine Erfolgserlebnissen ein, um allen Teilnehmenden mit kleinen einfachen Humortools den Mut zu geben, mehr zu machen und aus sich heraus zu kommen. Wieder über sich selbst lachen zu können, darum geht´s mir. Das Schöne an der Methode und dem Einsatz von Humor ist es, dass wir immer mutiger werden, je tiefer wir in die Welt des Humors eintauchen. Das finde ich immer wieder sehr beeindruckend.

 

Kinder lachen ja um ein Vielfaches mehr als Erwachsene. Warum ist dies deiner Meinung nach so und wenn Lachen gesundmacht, warum lachen wir dennoch so wenig?

Gute Frage, lieber Michael. Ich weiß es nicht. Ich weiß nicht, warum sich viele Menschen scheinbar schämen zu lachen. Vor allem über sich selbst. Sich selbst auf den Arm zu nehmen, – das ist für mich noch immer die schönste und gesündeste Turnübung der Welt und das kann dir niemand verbieten, über sich selbst zu lachen. Die kleinen Pannen des Alltags zu kommunizieren. Aber nein, wir streben immer nach Perfektionismus. Und nichts ist langweiliger, als Perfektionismus. Der schiefe Turm von Pisa ist schließlich deswegen so berühmt, weil er eben nicht perfekt ist. Ich glaube an die Kraft des Humors.  Es gibt dazu einige Studien, allerdings noch immer viel zu wenige, die das wissenschaftlich beweisen. Es gibt kleine Anwendungsbeobachtungen, etwa mit hundert Patienten, oder mit 500 Teilnehmenden, mit denen unterschiedliche Tests durchgeführt wurden und es kommt überall das Gleiche heraus: Humor in der richtigen Dosis und zum richtigen Zeitpunkt ist gesund. Und zwar seelisch, emotional und kommunikativ und es senkt die Stresshormone. Der Blutdruck wird niedriger. Die Lungen werden besser durchblutet, wenn ich lache. Die Verdauung wird angeregt. Glückshormone werden freigesetzt. Schmerzen werden besser ertragen. Allerdings fehlen wiegesagt großflächige Untersuchungen, um damit an die Öffentlichkeit gehen zu können. Wäre dem so, könnte ich als Mediziner zum Beispiel sagen: Ich verschreibe Ihnen jetzt ein Humorseminar, weil das besser hilft als manche Antidepressiva. Vielleicht werde ich es noch erleben. Es gibt manche Länder, Holland oder auch England, die einen Schritt weiter sind. Ich glaube, dass dazu noch viel zu tun ist. 

 

Storytelling und Humor sind ja mehr als nur lustige Geschichten. Auf was muss ich eigentlich achten, um Humor so zu erzeugen, damit er in meiner Geschichte auch deren Inhalt, die Botschaft, emotional auflädt und transportiert? Gibt es dazu eine Formel?

Formel kenne ich keine. Ich glaube, es ist ein ständiges Üben, um für sich selbst diese Formel zu generieren. Für mich ist immer ganz wichtig, wenn ich Humor in Geschichten verpacke, wie die  Botschaft dieser Geschichte lauten soll. Wenn ich diese Geschichten, diesen Inhalt, mit Humor besser erzielen kann, plakativer und nachhaltiger, dann setze ich ihn ein. Humor ist kein Allheilmittel. Es erlaubt nur manche Geschichten tiefer zu verankern und vor allem ernste Inhalte leichter für Zuhörer und Zuseher aufzubereiten. Das Schöne ist, wenn man den Humor gezielt einsetzt, dass diese Geschichten auch nachwirken. Das, was im ersten Augenblick als sehr lustig und amüsant empfunden wurde, dann  nach einigen Stunden, ganz anders und viel tiefer gehend empfunden. Ich glaube auch, dass Humor in Geschichten immer wertschätzend sein muss. Wie gesagt, wenn ich über etwas lache, dann gerne primär über mich. Vielleicht noch über allgemeine Situationen. Aber ich würde Humor sehr sparsam einsetzen, um sich über andere lustig zu machen. Schon gar nicht über andere, die nicht dabei sind. Es gibt wenige Situationen, vielleicht um manchmal die Finger in Wunden einer Tatsache zu legen, um einmal diese Methoden anzuwenden, in dem man wirklich über jemanden lacht, aber das ist die billigste Form von Humor. Und Humor hat für mich auch etwas mit Intelligenz zu tun. Warum ist bei den Partnerschaftsbörsen, der Humor immer weit vorne. Weil Humor den eigenen Marktwert erhöht. Und wenn ich mich jetzt vor anderen auf der Bühne präsentiere, dann erzähle ich immer gerne Geschichten. Über meine Erfahrungen, mein Leben. Wenn dann der Humor schön verpackt ist, dann bekommt diese Geschichte Gestalt und Format. Und ich glaube auch, dass der Humor eine Geschichte für andere so aufwertet, dass sie diese Geschichten nacherzählen und die Botschaft weitergeben. Das wollen wir. Ohne Geschichten wären wir nicht da. Und deswegen braucht es auch den Humor, damit Geschichten weitergetragen werden. Langweilige Geschichten merke ich mir nicht. 

 

Du bringst Menschen auf der Bühne zum Lachen und zum Nachdenken. Deine Auftritte sind eine Performance, die wie ein Theaterstück perfekt geplant sind. Lachen Zuhörerinnen und Zuhörer dann immer bei den selben Situationen, den selben Pointen?

Das hat mich noch nie jemand gefragt und ich finde es eine extrem gute Frage. Ja, es ist eine strukturierte und dramaturgisch aufgebaute Darbietung und es ist doch immer wieder anders. Ich habe ein sehr gutes Grundgerüst. Ich weiß, wie was funktioniert. Ich weiß auch, welche Lacher bei welchem Publikum besonders gut ankommen. Dabei ergänze und modifiziere ich immer wieder Pointen und Anekdoten. Mein erster Vortrag zum Thema Humor im Business ist mit meinen jetzigen Vorträgen nicht mehr zu vergleichen. Ähnlich wie bei Kabarettprogrammen. Ich habe viel Kabarett mit Alexander Kristan, dem genialen Stimmenimitator gemeinsam gespielt. Wir haben das Programm „Ärztlich willkommen“ aufgeführt. Es war – natürlich – ein Pointengewitter, das sich von der Premiere bis zur letzten Vorstellung enorm zum Positiven verändert hat. Übertrieben gesprochen, war es am Ende fast ein neues Stück.  (Anmerkung siehe: https://youtu.be/SuCEV4o_zJE)

Pointen werden weiter entwickelt. Am Anfang kämpfte auch ich um jeden Witz und jede Geschichte, die mich unterstützen. Es war mir von Anfang an wichtig, dass eine Botschaft hinter einer Pointe steckt. Mein Credo: Leute, setzt mehr Humor in Eurem Leben, in Eurer Kommunikation ein. Seid fröhlicher. Jeder kann Humor anwenden. Er kostet nichts. Dafür ist es allerdings notwendig, seine innere Einstellung zu ändern. Dies wären die Kernaussagen meiner Botschaften. Egal ob du Führungskraft, Verkäufer, Kindergärtnerin bist. Humor funktioniert. Ich weiß es, da ich viel auf der Bühne stehe, Unternehmen berate und die Momente erleben darf, wenn Pointen die dazu passenden Reaktionen auslösen. Dazu sind ein guter Anfang und Schluss und die richtige Dramaturgie des Ganzen notwendig. Ich habe viele Ausbildungen zu dem Thema genossen, unterrichte auch andere Kollegen für die passende Dramaturgie, Inszenierung und das Setzen von Pointen in Vorträgen und anderen Präsentationen.

Für das Kabarettprogramm habe ich ebenfalls die Unterstützung einer guten Regisseurin in Anspruch genommen. Weil man kann nicht gleichzeitig oben auf der Bühne stehen und unten beim Publikum sitzen. Viele Pointen, die ich jahrelang auf Vortragsbühnen erfolgreich verwendet hatte, waren in diesem anderen Setting nicht mehr stimmig. Nadja Maleh, die Alex und mich im konkreten Falle gecoacht hat, hat uns, und vor allem mir dabei die Augen neu geöffnet. „Das kann man kürzer machen, das muß weg, die Pointe ist super, aber gehört anders erzählt, usw, „hörte ich zu Beginn von ihr aus den Publikumsrängen. Meine Gags wurden zum Teil verändert gekürzt und gestrichen. Für mich ein harter Einschnitt. Das musste ich akzeptieren. In 99,9 Prozent der Fälle hat sie dann schließlich Recht gehabt. Also, sich beim Einsatz von Humor helfen zu lassen ist sicher kein Fehler! 🙂 

Was Pointen angeht, besitze ich aufgrund meines Erfahrungsschatzes eine riesengroße Auswahl und kann, wenn ich das Publikum sehe, oft innerhalb einer Sekunde den Vortragsinhalt anpassen. Einen anderen Anfang machen. Etwas dazugeben, oder weglassen. Für die Zuschauer ist es dann während des Vortrages trotzdem ein stimmiger roter Faden. Das macht es mir einfach, da ich dadurch sehr flexibel bin und sprichwörtlich einfach mit einem doppelten Netz und Hosenträgern arbeiten kann. Ich kann so viel ausprobieren und weiß, dass nicht viel passieren kann. Dabei kann immer etwas passieren. Schöne Pannen, die während der Auftritte passieren, wie gerissene Hose und Gürteln zur gleichen Zeit. Aber das macht ja das Salz in der Suppe der Performance aus. Die beste Vorbereitung schützt nicht immer. Selbstironie hingegen sehr wohl. 

 

Nicht jeder Mensch kann über das Selbe lachen. Humor ist verschieden, heißt es. Und doch ist er gleich. Humor kann ja auch nach Hinten losgehen. Wenn niemand lacht. So wie es mir selbst vor einigen Wochen in einem Seminar erging. Stille im Raum. Falsches Timing. Wie wichtig ist es daher, vorher sein Publikum, sein Gegenüber zu kennen? Wie gehst du da aufgrund deiner Erfahrung nach vor?

Wenn ich ein paar neue Ideen, beispielsweise neue Gags, oder neue Geschichten habe, dann bette ich diese in ein bestehendes System ein. Das heißt, dass ich genau weiß, wenn diese neue Geschichte nicht zündet, oder die Pointe nicht funktioniert, dann kann ich extrem rasch zum Bewerten wechseln. Durch diese Herangehensweisen sind viele gute Geschichten entstanden, die immer wieder geschärft wurden. Manchmal werden sie an einem anderen Platz des Vortrags platziert, oder passen schichtweg viel besser in einem ganz anderen Vortrag.

Der geschützte Rahmen meiner jahrelangen Erfahrung und der immer noch bestehende Mut zum Scheitern hilft dabei enorm. Mittlerweile weiß ich auch, wenn ich etwas drei, viermal erfolglos versucht habe, dass ich es getrost weglassen kann. Jay Leno hat in diesem Zusammenhang treffend gesagt: If you doubt, cut it out. Wenn du zweifelst, gib den Inhalt einfach weg. Oder mach es kürzer. Leno probiert Pointen immer wieder vor ausgewähltem Publikum aus, um die Spreu vom Weizen zu trennen.. Das kann ich sehr gut nachvollziehen, weil ich es auch oft so mache. Ich stelle mir dabei die Fragen, was es unbedingt braucht, damit der Kunde und der Zuschauer die Pointe versteht und lachen kann und was alles Beiwerk ist, um einen Lacher zu erhalten. Ich kenne einige junge, zum Teil unerfahrene Kollegen, die rundherum Dinge erzählen, die zur Geschichte, aber nicht zur Pointe dazu passen. Nach eineinhalb Minuten kommt dann erst die Pointe. Es gibt wenige grenzgeniale Vortragende, die das perfekt können, mit langen Geschichten die Menschen bis zum Schlussgag oder der Hauptbotschaft zu fesseln. Das ist großes Kino! Wer gute Pointen, Geschichten oder Witze erzählen will, mein Tipp: immer wieder vor Freunden üben. Ehrliches Feedback ist dafür allerdings die Voraussetzung. Und durch jedes Mal erzählen, wird die Geschichte besser und anderes. Teile werden gestrichen, neue kommen hinzu. Die Geschichte wird rund. Wenn ich dieses ausgewählte Publikum erreichen konnte und meine Botschaft vermitteln konnte, erst dann gehe ich ins Publikum, welches für meine Inhalte eventuell bezahlt hat oder ich vom Gastgeber dafür bezahlt wurde. Ja, so einfach ist es. Und doch manchmal so schwer.

 

Jedes Gespräch ist irgendwann einmal zu Ende. Wie passt da Humor in das Ende einer Geschichte? Mit einem Lächeln kommen und mit einem Lachen gehen?

Ich beziehe mich jetzt einfach auf unser Leben. Mit einem Lächeln kommen, mit einem Lächeln gehen. Viele Menschen kommen ja mit einem Schreien, mit einem Jammern auf die Welt und hören ihr ganzes Leben lang nicht auf. Ich glaube, ich habe es anders gemacht. Weil´s mir gut tut! Ich hoffe, dass ich noch viel Kraft habe, um Menschen von dieser wunderbaren, verbindenden Energie zu überzeugen und zu begeistern. Ihnen den Mut zu geben, es auch einmal auszuprobieren. Und ich möchte, wenn es einmal vorbei ist, dass sich Clowns um Mein Grab versammeln und viele lachende Menschen um mich sind. Dass sie nicht weinen, weil ich nicht mehr da bin, sondern, dass Sie sie freuen, mich gekannt zu haben. Vielleicht mache ich es so ähnlich wie Groucho Marx, der ja die Idee hatte, auf seinem Grabstein zu schreiben: „Verzeihen Sie, dass ich nicht aufstehe.“ Wer weiß…? 🙂 

Ich danke dir herzlich, dass du dir die Zeit genommen hast, mir deine Fragen zu stellen. Es sind spannende Fragen und es hat viel Spaß gemacht, diese zu beantworten. Danke. Eine kleine Botschaft noch von mir an die Leserinnen und Leser noch zum Schluss: Keep smiling!

 

Lieber Roman. Vielen Dank für das Gespräch und deine Antworten. Oder, um es mit den Worten einer ORF Moderatorin zu sagen, die dich vor kurzer Zeit interviewt hat: „Noch eine lustige Zeit.“ 🙂 

 

Mehr zu Dr. Roman F. Szeliga unter

http://www.roman-szeliga.com/ und

http://happyundness.at/

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